Montag, 12. Dezember 2016

Schlittenfahrt







Schlittenfahrt

Hurtig trabt der weiße Schimmel
Fröhlich seine Glöckchen bimmeln
Eingehüllt in warme Decken
Kann die Kälte uns nicht schrecken.
Große Flocken, weiße Pracht
Winter, wie hast die Welt du schön gemacht
Rote Bäckchen, blanke Augen, stimmen froh ein Lied wir an
Selbst der Kutscher brummt ganz leise, obwohl er doch nicht singen kann
Ein Hirsch edel und stolz
Kommt aus dem Unterholz
Regungslos bleibt er jetzt stehen
Überrascht uns hier zu sehen
Weiter geht’s , das Ziel erreicht
Das kleine Kirchlein, gleich hinter dem Teich
Gesichert ist der Schlitten, das Pferd versorgt
Schnell nun aber hinein, in den wärmenden Hort
Weihrauchduft und brennende Kerzen
Empfängt uns, erreicht unsere Herzen
Jubelnd vom Chor nun die Orgel erklingt
Alle erheben sich, vom Blatt man singt
Die schönen Weihnachtslieder, die lobpreisen die Mutter und ihr neugeborenes Kind
Nur für Josef kein einziges Wort man find'
Der Priester spricht den Segen, wir dürfen hinaus
Wünschen allen frohe Weihnacht und fahren nach Haus
Hurtig trabt der weiße Schimmel
Fröhlich seine Glöckchen klingen

© Lore Platz

Kommentare:

  1. Liebe Lore,
    diese Schlittenfahrt habe ich sehr gerne mitgemacht. Woher hast Du gewusst, dass ich mir eine solche Schlittenfahrt schon immer gewünscht habe? Gut, dass auch die warmen Decken dabei waren. So habe ich nicht gefroren und konnte die Fahrt und die Winterlandschaft genießen.
    LG
    Astrid

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  2. Ach ja, seufz, schon seit meienr Kindheit möchte ich eine Fahrt im Pferde-Schlitten durch die verschneite Landschaft machen. Als die Gelegenheit vor ein paar Jahren im Winterurlaub endlich da war, lag ich krank im Bett, nur mein Mann und unsere Freunde sind gefahren...
    Dein Gedicht, liebe Lore, ist wunderschön!
    LG
    Marle

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